
Ziele der Deutschen Sullivan-Gesellschaft e.V.
Die Deutsche Sullivan-Gesellschaft e. V. engagiert sich für die Musik britischer Komponisten, vor allem fördert sie die Verbreitung und das Verständnis des Gesamtwerks von Arthur Sullivan (1842-1900), insbesondere im deutschen Sprachraum.
Dazu gehört sein Wirken als Komponist (Oper, Chor- und Orchesterwerke, Kammermusik, Lieder, Part Songs, Schauspielmusik usw.) sowie als Dirigent, Musikforscher und -förderer.
Jetzt Mitglied werden
Als Mitglied erhalten Sie:
Das aktuelle Sullivan-Journal
(Magazin der Deutschen Sullivan-Gesellschaft)Rundbriefe/Newsletter per Mail
Einladungen zu Vereinsaktivitäten wie dem
Jahrestreffen in wechselnden deutschen Städten
mit Sullivan-bezogenem RahmenprogrammErmäßigungen bei bestimmten Angeboten
und Aktivitäten
Jahresbeitrag:
30 Euro (Einzelmitglied)
45 Euro (Paare)
75 Euro (Institutionen)
Der Vorstand:
Ehrenpräsident:
Scott M. Hayes
Scott M. Hayes ist ein Ururgroßneffe von Arthur Sullivan, sein Ururgroßvater war Sullivans einziger Bruder Frederick. 2009 gab Scott die zweite Edition von UNCLE ARTHUR: THE CALIFORNIA CONNECTION heraus, die ursprünglich von seinem Vater W. Scott Hayes 2001 verfassst wurde. 2021 erschien die dritte Edition als Deutsche Übersetzung bei der Deutschen Sullivan Gesellschaft.
Scott und sein Vater waren auch Co-Herausgeber des Buches YOUR AFFECTIONATE A: SIR ARTHUR SULLIVAN’S LETTERS TO HIS FAMILY im Jahr 2015.
Scott war bereits als Professor an zahlreichen Universitäten auf beiden Seiten des Atlantiks tätig, sowie als Künstlerischer Leiter für zwei Theater Ensembles und ist weiterhing tätig als Regisseur, Schaupieler und Theaterbuchautor. Im Moment ist er Dekan an der School of Communication & the Arts an der Liberty University. Scott und seine Frau Sarah haben drei Töchter und einen Enkelsohn. Sie leben in Virginia.
1. Vorsitzende:
Prof. Dr. Antje Tumat
Antje Tumat studierte Musikwissenschaft, Germanistik, Anglistik und Pädagogik (Staatsexamen) in Heidelberg und Stoke on-Trent; 2003 erhielt sie für ihre von der Friedrich Naumann-Stiftung geförderte Promotion über Hans Werner Henzes und Ingeborg Bachmanns Oper „Der Prinz von Homburg“ (Kassel 2004) den Ruprecht-Karls-Preis der Universität Heidelberg sowie den Walter-Witzenmann-Preis der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und wurde daraufhin Kollegiatin der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Anschließend war sie Wissenschaftliche Angestellte im DFG-Projekt „Musik und Bühne am Stuttgarter Hoftheater im 19. Jahrhundert“, Assistentin am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Heidelberg sowie im Rahmen des Eliteförderprogramms der Landesstiftung Baden-Württemberg Leiterin der Nachwuchsgruppe „Die Libretti am Stuttgarter Hoftheater“. Weitere Lehraufträge führten sie an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und die Hochschule für Musik Karlsruhe.
Sie ist erste Vorsitzende der Deutschen Sullivan-Gesellschaft, Beiratsmitglied der Gesellschaft für Musikforschung, der Hans Werner Henze-Stiftung, der Erich Wolfgang Korngold Werkausgabe sowie des Forschungszentrums Musik und Gender, Hannover, Mitglied des Joseph Haydn-Instituts und des Auswahlausschusses im Stipendienprogramm der Friedrich-Naumann-Stiftung sowie Vertrauensdozentin ebenda, 2012-2020 war sie Beirat im Jahrbuch Musik und Gender. Sie hat Schriften zur Frühen Neuzeit und zur Musik des 18. bis 20. Jahrhunderts veröffentlicht, weitere Forschungsschwerpunkte sind Musik und Theater, Heidelberger Romantik, Genderforschung, Musik für Radio und Film.
Antje Tumat ist Mutter eines Sohnes und hat vielfältige Chor-, Orchester- und Kammermusikerfahrung.
Geschäftsführender Vorsitzender:
Maximilian Burgdörfer
Maximilian Burgdörfer hat Anglistik und Musikwissenschaften in Leipzig studiert. Während seiner Studien entdeckte er auch Sir Arthur Sullivans Musik für sich und thematisierte in seiner Bachelor Arbeit Sullivans Beziehungen zu Leipzig und Deutschland.
Nach seinem Studium war er als Persönlicher Assistent der Geschäftsleitung für den Edition Peters Musikverlag in London tätig, ist aber nach dem Brexit zurück nach Deutschland gegangen und lebt nun in Berlin, wo er Lehrer für Englisch, Musik und Theater ist. Sein Interesse gilt vor allem der Britischen Klassischen Musik des 18., 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Neben Musik gehören Kulturgeschichte, Naturgeschichte und Gartengeschichte zu seinen mannigfaltigen Interessen. Seine größte Passion ist und bleibt aber das Viktorianische Zeitalter in all seinen Facetten.
Maximilian Burgdörfer ist zudem als freischaffender Künstler tätig und bringt seine Kreativität auch in großen Englischen Schulprojekten an verschiedenen Berliner Schulen zum Ausdruck.